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Winterliche Hautpflege – so kommen Sie gut durch kalte Tage

Bild: © Patrizia Tilly - Fotolia.com / © photoclicks - Fotolia.com / © Benjamin Heinzel - Fotolia.com / © Africa Studio - Fotolia.com

Mit etwas Glück erwarten uns demnächst nicht nur Regen und das bekannte „Schmuddelwetter“, sondern Schnee und klare, klirrend kalte Wintertage. Die kalte Jahreszeit kann ihre ganz besonderen Reize haben, fordert allerdings auch unsere Haut heraus.

Im Winter stellt die Haut deutlich höhere Anforderungen an eine optimale Pflege. Durch die kalte Witterung verringern sich die Hautdurchblutung und damit alle anderen Stoffwechselprozesse in unser „äußeren Hülle“. Hierdurch, aber auch durch die warme, trockene Luft in beheizten Räumen, vermindert sich der Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Sie verliert ihre Geschmeidigkeit, entwickelt rote Stellen und beginnt zu schuppen. Im schlimmsten Fall entstehen Austrocknungs- oder Kälte-Exzeme. Soweit muss es allerdings niemand kommen lassen – eine der Jahreszeit angepasste Pflege sorgt dafür, dass Ihre Haut strahlend und geschmeidig bleibt und Sie auch in dieser Hinsicht gut durch den Winter kommen.

Für die Körperpflege: Feuchtigkeitspflege, Öl-Bäder und Body-Lotions

Hautpflege für den Winter beginnt bei der Reinigung und betrifft nicht nur das Gesicht, sondern den ganzen Körper. So verführerisch Ihnen ein warmes Bad erscheinen mag, nachdem Sie durchgefroren zu Hause angekommen sind: Das Bad im Winter sollte weder mit zu heißem Wasser noch für zu lange Zeit erfolgen. Heißes Wasser trocknet die Haut weiter aus und sorgt durch den Temperaturkontrast für zusätzliche Strapazen. Wesentlich hautfreundlicher ist zur Winterzeit das normale Duschen. Ein oder zwei Bäder in der Woche – idealerweise als Öl-Bad statt mit einem Schaumbad-Zusatz – werden dann zu einem besonderen Genuss.

Für die optimale winterliche Dusch- und Badepflege sollten am besten seifenfreie und pH-neutrale Produkte zum Einsatz kommen, da diese nicht austrocknen und den Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut in Balance halten. Auch Dusch-Öle sind bei Kälte eine gute Wahl. Eine Body-Lotion mit etwas höherem Fettgehalt dient danach als zusätzlicher Nährstoff-Spender.

Für das Gesicht: Fetthaltige Cremes, Pflegemasken, keine Peelings

Die Gesichtshaut wird in der kalten Jahreszeit durch Kälte, Regen, Schnee und Temperaturkontraste besonders stark belastet – und ist gleichzeitig eine der zartesten und empfindlichsten Hautpartien überhaupt. Zur Reinigung des Gesichts reicht die gewohnte Basispflege mit Reinigungsmilch oder milden und ebenfalls seifenfreien Waschlotionen aus. Auf Peelings – in wärmeren Monaten normalerweise erste Wahl, um raue, schuppige Hautstellen bereits bei der Reinigung zu glätten – sollte im Winter weitgehend verzichtet werden. Peelings tragen die obere Hautschicht ab und nehmen der Haut damit einen wichtigen Wetterschutz. Auch Gesichtswässer mit Alkoholzusätzen sind eher mit Vorsicht zu verwenden, da es der Haut zusätzliche Feuchtigkeit entzieht. Optimal sind dagegen regelmäßige Pflegemasken – je nach Bedarf mit dem Fokus auf Feuchtigkeit, Tiefenreinigung, der Beseitigung von Hautirritationen oder Entspannung.

Danach ist natürlich eine Creme wichtig. Als Faustregel kann gelten, dass die Gesichtshaut im Winter nicht nur Feuchtigkeit, sondern als Schutzstoff auch zusätzliches Fett benötigt. Je trockener die Haut ist, desto fetthaltiger muss die Wintercreme sein, gleichzeitig sollte sie die Haut aber auch mit Feuchtigkeit versorgen. Ein No-Go für die Gesichtshaut ist ein langer Aufenthalt im Freien, bei dem sie nur durch eine Feuchtigkeitscreme „geschützt ist“ – dies kann sogar Hauterfrierungen zur Folge haben. Eine sehr gute Winter-Kombination ist dagegen die Verwendung einer leichten Fettcreme mit UV-Schutz für die Tagespflege, die Feuchtigkeitscreme wird stattdessen abends aufgetragen.

Die optimale Winterpflege für die Haut wird durch regelmäßige Hand- und Nagelpflege komplettiert. Bei Kälte bilden sich an den Händen und um die Nägel schnell feine Risse, die oft schmerzhaft sind und die Anfälligkeit für Haut- und Nagelentzündungen steigern. Regelmäßiges Eincremen beugt hier vor und sorgt auch im tiefsten Winter für schöne und gepflegte Hände.

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