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Top-Styling mit Denim – Wie finde ich die perfekte Jeans?

Bild: © Andrey Kiselev - Fotolia.com / © lithian - Fotolia.com / © Blue-Fox - Fotolia.com / © totti - Fotolia.com

Jeans gehören zu den Fashion-Dauerbrennern – inzwischen nicht nur in der Freizeit, sondern auch für City, Office und natürlich Party. Die Formen- und auch Farbenvielfalt in den Stores wirkt auf den ersten Blick fast nicht überschaubar, schick sind alle Varianten. Entscheidend für die Auswahl der perfekten Jeans ist jedoch nicht nur die aktuelle Mode, sondern vor allem die Figur der Trägerin.

Farblich ist dabei zunächst „Dark Denim“ der Standard – also dunkelblauer Jeansstoff, der nicht behandelt oder ausgeblichen wurde. Beim ersten Waschen ist daher etwas Vorsicht angebracht – „Dark Denim“ färbt oft intensiv und sollte separat gewaschen oder anfangs mit einem Bad in Essigwasser vorbehandelt werden. Auch die „Rinse Washed“-Jeans wurden in der Fabrik nur leicht gespült und haben einen recht dunklen Farbton.

„Used-Looks“ mit Cut-Outs und Fransen

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„Stone Washed“- und „Used“-Looks setzen dagegen auf ein abgetragenes Erscheinungsbild der neuen Jeans. Hinter „Stone Washed“ verbirgt sich eine mehrmalige Waschung mit Bimsstein, wodurch ein heller, etwas abgenutzter Look erzielt wird. Auf eine Jeans in „Used“-Optik werden danach meist noch „Abrieb“, Ausfransungen oder Cut-Outs appliziert.

Für fülligere Frauen empfehlen sich Modelle in einem dunkleren Farbton, ob in Jeans-Blau oder einer anderen Farbe richtet sich nach dem individuellen Geschmack sowie saisonalen Trends. Der dunkle Ton kaschiert und lässt die Figur optisch schmaler wirken.

Ein Tipp am Rande: Auch die Back-Pockets der Jeans tragen optisch zur „Körper-Modellage“ bei: Kleine, eng zusammenstehende Taschen verkleinern die Rückfront visuell und lassen sie „knackiger“ erscheinen. Aufgesetzte Taschen mit großer Blende tragen dagegen etwas auf, was Frauen mit schmalerer Statur oft sehr willkommen ist.

Von „Low Waist“ bis „Loose Fit“ – was passt zu wem?

„Low Waist“-Jeans sind seit Jahren Trend. Sie bezeichnen eine Jeans mit einem Taillenbund, der tief auf den Hüften liegt – ideal für Frauen mit schlanken, knabenhaften Formen sowie für solche mit etwas üppigeren Kurven, sofern sie über einen flachen, gut trainierten Bauch verfügen. Das Gegenteil davon sind „High-Waist“-Schnitte – aufregend sind sie aus unserer Sicht nur bei Jeans im Marlene-Stil und für große, schlanke Frauen. Typische Vertreter sind hier die sogenannten Flare Jeans mit ihren Fashion-Wurzeln in den 1970er Jahren. Zusammen mit Plateau-Schuhen oder High Heels zaubern sie „endlos lange“ Beine. Als Styling-Varianten eignet sich sowohl der Hippie- oder Country-Look als auch die Kombination mit Blazern und/oder schicken Blusen.

Der Denim-Klassiker sind Boot-Cut-Jeans – eng an den Oberschenkeln und ab dem Knie leicht oder stärker ausgestellt. Sie lassen sich ebenso wie gerade – „Regular Fit“ – Schnitte sehr vielfältig und für explizite Streetwear-Styles ebenso wie für ein legeres Business-Outfit kombinieren. Wichtig ist vor allem die richtige Länge – bitte immer bis zum Schuh. Ein wenig Überlänge lässt vor allem zierliche Frauen optisch größer wirken.

„Skinny Jeans“ – in Röhrenform und fast immer „Low Waist“ – eignen sich mit T-Shirts oder anderen kurzen Oberteilen vor allem für zierliche und schlanke Frauen, bei fülligeren Konturen empfehlen sich längere, etwas oversized geschnittene Oberteile. Entscheidend ist der perfekte Sitz der Hose: Nicht zu kurz und ohne „Faltenwurf“ am Bein. Sehr schick dazu sind High Heels oder Ballerinas.

Hinter der Bezeichnung „Loose Fit“ verbirgt sich im Handel immer noch die gute, alte – und aus unserer Sicht völlig unmoderne – Karottenhose. Wir meinen: Finger weg! Die schicke Alternative dazu sind sogenannte „Boyfriend“-Jeans mit losem, aber schmalem Schnitt, die auch in der „Low Waist“-Variante den Oberkörper schmaler wirken lassen. Sehr trendy wirkt die Jeans mit gekrempelten Säumen, Wedges oder Pumps sowie schmalen Oberteilen.

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