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Business-Dresscode für Herren – von „hochoffiziell“ bis „Business Casual“

Bild: © Günter Menzl - Fotolia.com / © Thomas Berg - Fotolia.com / © Kzenon - Fotolia.com / © Robert Kneschke - Fotolia.com / © Janina Dierks - Fotolia.com / © Mareen Friedrich - Fotolia.com / © Tran-Photography - Fotolia.com

Dresscodes sind für die meisten Arbeitnehmer Teil des Arbeitsalltags – abgesehen von Unternehmen wie Werbeagenturen und IT-Start-Ups gelten gerade für die Herren im Firmenalltag oft sehr strikte Kleiderregeln. In unserem Dresscode-Überblick zeigen wir, was sich hinter Begriffen wie „Business Attire“ oder „Business Casual“ verbirgt, wenn sie beispielsweise auf einer Einladung erscheinen.

Generell gilt für die Dresscodes, dass sie zwar übergreifenden „sozialen Regeln“ folgen, die innerhalb der „Business-Kultur“ weltweit gültig sind und bei Meetings und Events mit externen Partnern sehr genau beachtet sollten. Im Firmenalltag selbst interpretiert jedes Unternehmen sie ein wenig anders – das Spektrum reicht hier von „konservativ und sehr formal“ bis zu einer eher legeren Sicht. Wer neu ins Unternehmen kommt, sollte sich daher in seiner Kleiderwahl an seinen Kollegen und den Signalen, die Vorgesetzte in dieser Hinsicht geben, orientieren.

Moderne Business-Mode lässt auch bei strikt praktizierten Dresscodes und unter Beachtung der formalen Regeln Raum für einen persönlichen Stil. Bei Schuhen und anderen Accessoires ist hohe Qualität – bei Schuhen beispielsweise immer hochwertiges Leder – und eine möglichst perfekte Abstimmung auf den Gesamt-Look wichtig.

Business hochoffiziell/offiziell – Dresscode für die Chefetagen?

Unter der Bezeichnung „Business hochoffiziell“ verbirgt sich im Alltag oft der Dresscode für die Chefetage. Gefordert wird in diesem Fall ein dreiteiliger dunkler Anzug mit Weste, Hemd und sowie Krawatte. Farblich perfekt ist er in Anthrazit, Schwarz oder Dunkelblau, gern auch mit Nadelstreifen. Schlichte Manschettenknöpfe werten dieses Business-Outfit optisch auf, Krawatten-Nadeln sind dagegen nicht mehr up-to-date. Andere Mitarbeiter außerhalb des Spitzen-Managements werden sich im Job-Alltag eher nicht für diese Dimension entscheiden (müssen) – bei besonderen Anlässen kann sie jedoch angemessen sei. Ein No-Go ist hier alles, was die strikte formale Anforderung durchbricht – also auch eine helle Anzugfarbe.

Eine etwas abgeschwächte Variante ist der Dresscode „Business offiziell“, bei dem auch zweiteilige Anzüge und Farben wie Cognac, Braun oder ein helleres Grau erlaubt sind – die farbliche Abstimmung von Accessoires ist hier besonders wichtig. Ein absolute Muss sind auch hier Anzughemden und Krawatten. Für die Hemden sind hier auch Pastell und/oder feine Musterungen akzeptabel, die Krawatten dürfen farblich etwas intensiver sein.

„Business Attire“ und „Semi-formal“ – formeller Office-Alltags-Look

Der Dresscode „Day Informal“ oder „Business Attire“ dürfte für die meisten Männer die Alltagsanforderung an ihre Business-Kleidung sein. Passend sind hier Business-Anzüge, Hemden und Krawatten in dezenten Farben. Daneben setzt sich „semi-formelle“ Kleidung für Herren immer stärker durch – der Anzug darf hier in Schnitt und Farbwahl legerer und individueller sein, Krawatten sind tagsüber jedoch trotzdem oft ein Muss. Jeans, Poloshirts und andere Freizeitkleidung sind weder bei „Business Attire“ noch „Semi-formal“ akzeptabel.

Auf Einladungen zu abendlichen Geschäftsessen und anderen After-Work-Events findet sich oft der Dresscode „Come as you are“ – abgesehen von sehr informellen Terminen, bei den Jeans und T-Shirts ausdrücklich erwünscht sind, geht es dabei nicht um Freizeit-Looks, sondern um die Auflockerung der formalen Kleidung – ein offener Kragen ohne Krawatte sind immer angemessen, ob die Anzugjacke auf der Stuhllehne hängen bleiben kann, entscheidet sich angesichts der Atmosphäre.

„Business Casual“

„Business Casual“ ist ein eher informeller Dresscode, der sich in immer mehr Firmen durchsetzt und auch Freizeit-Looks erlaubt – trotzdem liegt die Betonung weiterhin auf „Business“. Cord- und Chinohosen, dunkle Jeans, legere Hemden oder Polo-Shirts sind jedoch völlig angemessen.

Als Jacken eignen sich legere Blazer – bitte aber möglichst nicht als der überlieferte Büro-Sakko mit Karo-Muster. Tabu ist in der Regel explizite Freizeitkleidung wie Shorts, Sneakers und Sandalen. Bei externen Geschäftsterminen ist „Business Casual“ nur dann angemessen, wenn sicher ist, dass der Partner im gleichen Look erscheint.

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