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Ralph Lauren

Ralph Lauren, eigentlich Ralph Lifshitz, wurde 1939 im New Yorker Stadtteil Bronx geboren. Nach seinem High School-Abschluss studierte er Wirtschaftswissenschaft, im Anschluss daran leistete er seinen Wehrdienst bei der US Army und begann danach als Verkäufer im Modehaus Brooks Brothers zu arbeiten. 1967 erwarb Ralph Lauren die Rechte an der Marke „Polo“, die bis dato Ausrüster für Polo-Sportartikel war.

Der Weg zum weltweiten Erfolg

Lauren eröffnete 1968 unter dem Namen „Polo“ ein Geschäft für Krawatten und stieg damit in die Selbstständigkeit ein. Schnell konnte sich die Marke in der Folge als Hersteller für Freizeitbekleidung etablieren. Seine erste Kollektion für Damen und Herren stellte Ralph Lauren 1971 vor. Das Markenzeichen des Labels ist ein gestickter Polospieler, der meist verhältnismäßig klein ist. In den neuen Kollektionen kann dieser aber auch etwas größer sein. Das Label entwickelte sich zur Trendmarke und Lauren begann mit dem Ausbau der Produktpalette. Ab diesem Zeitpunkt erscheinen Freizeit-, Sport- und Kinderbekleidung mit dem Logo des gestickten Polospielers. Im Laufe der 1980er und 1990er Jahre entwickelte sich „Polo“ zum weltweit erfolgreichsten Label in den Bereichen Sport- und Kindermode.

Die „Polo“-Linie – Heute besonders bekannt und begehrt

Ein weiteres Merkmal des Herstellers wurde die amerikanische Flagge auf der Brust, die auf Pullovern und Sweatshirts zu finden ist. Ralph Lauren wurde damit zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten im Mode-Business. Einen weiteren großen Erfolg für das Unternehmen brachte Lauren die Polo-Linie. Mit seinen Kreationen, die an den englischen Landhausstil und den College-Look angelehnt waren, richtete er sich weniger nach den Trends der Saison, sondern vielmehr nach einem eigenen, sportlich-amerikanischen Stil. Die Freizeitbekleidung des Herstellers ist an den College-Look der Eliteuniversitäten Harvard, Yale und Princeton angelehnt und strahlt Eleganz aus, die jedoch eher leger als pompös oder aufdringlich ist. Mit den Kollektionen des Labels Tommy Hilfiger kam ein Konkurrent im Bereich der Freizeitbekleidung auf den Markt, Ralph Lauren musste jedoch keine Erfolgseinbußen hinnehmen. Allein in den Jahren 1998 und 1999 konnte das Unternehmen einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar verbuchen.

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